
Europaweit, innerhalb und außerhalb der EU
Landtransport und Direktfahrt
Vom einzelnen Packstück bis zur Komplettladung. Weil wir keinen eigenen Fuhrpark auslasten müssen, wählen wir pro Sendung das Fahrzeug, das zur Ladung passt, statt die Ladung an ein vorhandenes Fahrzeug anzupassen.
Leistungsumfang
Was wir übernehmen
- 01Expressfahrt
- Ein Fahrzeug, eine Sendung, direkt von der Rampe zur Rampe. Kein Umschlag, kein Hub, keine Wartezeit im Netz. Innerhalb und außerhalb der EU.
- 02Direkttransport
- Über den europaweiten Subunternehmerpool suchen wir das nächstgelegene freie Fahrzeug in der passenden Größe, vom Sprinter bis zum Sattelzug.
- 03Stückgut und Sammelgut
- Einzelne Paletten laufen über das Transportnetz mit festen Abfahrten. Günstiger als eine Direktfahrt, dafür mit Umschlag und einem Laufzeitfenster.
- 04Teil- und Komplettladung
- Ab etwa acht bis zehn Paletten wird die Teilladung interessant, ab 20 Stellplätzen meist die Komplettladung. Wir rechnen beide Varianten durch.
- 05Sperrgut und Maschinen
- Übermaß, hohe Einzelgewichte oder empfindliche Anlagen brauchen das richtige Fahrzeug und die richtige Ladungssicherung. Beides klären wir vorab.
- 06Gefahrgut nach ADR
- Über Partner mit ADR-Zulassung. Nötig sind UN-Nummer, Verpackungsgruppe und Menge, weil davon Fahrzeug, Kennzeichnung und Fahrerschein abhängen.
Warum kein eigener Fuhrpark ein Vorteil ist
Speditionen mit eigener Flotte haben ein strukturelles Problem: Ihre Fahrzeuge müssen ausgelastet werden. Passt Ihre Sendung nicht ideal zum vorhandenen Fahrzeug, wird sie trotzdem darauf gebucht, weil das Fahrzeug sonst leer steht. Sie zahlen dann für Laderaum, den Sie nicht brauchen, oder Sie warten, bis der passende Wagen frei wird.
Wir arbeiten mit einem gewachsenen Pool europaweiter Subunternehmer. Für jede Sendung suchen wir das Fahrzeug, das zur Ladung passt und ohnehin in der Nähe ist. Das ist bei kurzfristigen Sonderfahrten der entscheidende Unterschied, weil es den Anfahrtsweg des Fahrzeugs verkürzt und damit auch den Preis.
Welche Ladungsart passt zu Ihrer Sendung
Die häufigste Fehlentscheidung im Landtransport ist die falsche Ladungsart. Wer eine einzelne Palette als Direktfahrt bucht, zahlt ein Vielfaches. Wer zwölf Paletten ins Stückgutnetz gibt, zahlt zwar weniger pro Palette, riskiert aber Umschlagschäden und ein weites Laufzeitfenster.
- Stückgut läuft über Umschlagpunkte mit festen Abfahrten. Günstig bei ein bis sechs Paletten, dafür mit Umschlag und typischerweise ein bis drei Tagen Laufzeit innerhalb Deutschlands.
- Teilladung teilt sich das Fahrzeug mit wenigen anderen Sendungen. Weniger Umschlag als Stückgut, meist ab etwa acht Paletten sinnvoll.
- Komplettladung bedeutet ein Fahrzeug für Ihre Sendung allein. Direkt, ohne Umschlag, mit planbarer Ankunft. Ab rund 20 Stellplätzen ist das oft auch preislich die beste Variante.
- Expressfahrt ist die Komplettladung mit Zeitgarantie. Sie kostet Aufpreis, ist aber günstiger als ein Produktionsstillstand.
Wenn Sie unsicher sind, welche Variante passt: Nennen Sie uns einfach die Sendung. Wir rechnen die infrage kommenden Varianten gegeneinander und sagen Ihnen, welche sich rechnet, auch wenn das die günstigere für uns ist.
Was den Preis wirklich treibt
Bei Frachtpreisen überrascht Auftraggeber am häufigsten, wie stark nicht die Strecke, sondern die Randbedingungen ins Gewicht fallen. Ein fest zugesagtes Zeitfenster an der Rampe, fehlende Entladetechnik beim Empfänger, nicht stapelbare Ware oder eine Abholung am Freitagnachmittag verändern den Preis oft deutlicher als hundert Kilometer mehr Strecke.
Deshalb fragen wir diese Punkte im Anfrageformular direkt mit ab. Je vollständiger die Angaben, desto belastbarer der Preis, und desto seltener kommt am Ende noch eine Nachforderung.
Passend dazu im Ratgeber
Vor dem Anruf
Häufige Fragen
- Was kostet ein LKW-Transport?
- Der Preis hängt an Strecke, Ladungsart, benötigtem Fahrzeug und Termin. Eine Direktfahrt kostet mehr als dieselbe Sendung im Stückgutnetz, ist dafür schneller und ohne Umschlag. Nennen Sie uns die Eckdaten, dann bekommen Sie einen konkreten Preis statt einer Spanne.
- Ab wann lohnt sich eine Komplettladung statt Stückgut?
- Als Faustregel: bis etwa sechs Paletten ist Stückgut meist günstiger, dazwischen liegt die Teilladung, ab rund 20 Stellplätzen rechnet sich die Komplettladung. Die Grenzen verschieben sich je nach Relation und Auslastung. Details im Ratgeber zu Ladungsarten.
- Wie viele Europaletten passen auf einen Sattelzug?
- Auf einen Standard-Sattelzug mit 13,6 Meter Auflieger passen bodennah 33 bis 34 Europaletten. Die Nutzlast liegt je nach Zugmaschine bei etwa 24 bis 25 Tonnen. In einen Sprinter passen je nach Aufbau drei bis vier Europaletten bei rund einer Tonne Nutzlast.
- Fahren Sie auch in Drittländer außerhalb der EU?
- Ja. Bei Transporten in Drittländer kommt die Ausfuhranmeldung dazu, bei der Rückrichtung die Einfuhrverzollung. Beides planen wir bei der Laufzeit ein.
- Wie schnell kann eine Sonderfahrt starten?
- Bei Expressfahrten geht es um Stunden. Rufen Sie in dem Fall direkt an, statt das Formular auszufüllen. Wir suchen dann parallel im Partnernetz nach dem nächstgelegenen freien Fahrzeug und melden uns mit einer Abholzeit zurück.
- Wer haftet, wenn die Ware unterwegs beschädigt wird?
- Bei nationalen Transporten gilt die Haftung nach Handelsgesetzbuch, begrenzt auf 8,33 Rechnungseinheiten je Kilogramm Rohgewicht. Grenzüberschreitend gilt die CMR mit 8,33 Sonderziehungsrechten je Kilogramm. Bei hochwertiger Ware liegt diese Grenze schnell unter dem Warenwert, dann ist eine Transportversicherung sinnvoll. Sprechen Sie uns darauf an.
Weitere Leistungen
Sie haben eine Sendung. Wir haben den Preis.
0821 99827101Disposition rund um die Uhr erreichbar, 365 Tage im Jahr. Am Telefon: Relation, Maße, Gewicht, Termin. Dann rechnen wir.
Nicht eilig? Dann schicken Sie die Eckdaten über das Formular, das dauert zwei Minuten.Angebot anfordern